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DIE HESSISCHE STREUOBSTWIESE –

MEIN LEBENSRAUM

 

 

Eine Streuobstwiese ist eine Wiese, auf der hochstämmige Obstbäume verschiedener Sorten stehen.

 

Von den vielen Bäumen der Streuobstwiesen kann man unzählig viel Obst pflücken: Äpfel (75%), Birnen und Kirschen sind am häufigsten; Mirabellen, Aprikosen und Zwetschgen sind auch oft dabei. Auf hessischen Streuobstwiesen stehen rund 1 Million Apfelbäume.

Die Flächen dienen als Grünland; entweder als Mähwiese zur Heugewinnung oder direkt als Viehweide, auf der dann Kühe, Pferde usw. in Ruhe grasen können.
 

Die Streuobstwiese gehört zu den artenreichsten Biotopen ganz Mitteleuropas. Er bietet beste Voraussetzungen für eine hohe Artenvielfalt. Mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten leben hier. In der „oberen Etage" bieten die verstreut stehenden Obstbäume verschiedenen Tierarten Unterschlupf.

 

Streuobstwiesen stehen oft unter Naturschutz – und das ist auch wichtig! Denn durch die vermehrte Rodung von Streuobstwiesen und alten Bäumen ist der Lebensraum für die vielen Tier- und Pflanzenarten gefährdet.

 

Im Überblick:

 

  • Haupt-Obstsorten: Äpfel, Birnen, Kirschen

  • Nutzung: als Mähwiese zur Heugewinnung, als Viehweide für Kühe und Pferde

  • Apfelbäume auf hessischen Streuobstwiesen: rund 1 Million

  • Beheimatete Tier- und Pflanzenarten: mehr als 5.000